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Die Geschichte des Tarots Die Ursprünge des Tarots sind ebenso geheimnisvoll wie das Spiel selbst. Es gibt kaum Länder und Kulturkreise, die nicht als " Erfinder " dieser Karten in Frage kommen.Einige Forscher vermuten die Heimat des Tarots in Korea oder China ,weil einige Karten auffällige Ähnlichkeiten mit dem dortigen alten Papiergeld aufweisen.Andere Historiker bringen wiederum Indien ins Spiel. Sie stützen sich dabei auf Abbildungen des hinduistischen Gottes Shiva mit Gegenständen in den Händen, die den vier Serienzeichen KELCH, SCHWERT, MÜNZE, und STÄBE des heutigen Tarots ähneln.
Auch gibt es Belege für die Annahme,dass die Karten von Nordafrika nach Italien gelangt sind.Oder haben wir das geheimnisvolle Spiel den Zigeunern zu verdanken? Manche Bibelforscher sehen sogar in Moses den Vertreiber der Tarotkarten. Moses soll als hoher Priester in die ägyptischen Mysterien eingeweiht gewesen sein und die Karten beim Auszug des Volkes Israel nach Palästina mitgebracht haben.
Moderne Forscher gehen mittlerweile davon aus, dass das Tarotspiel an mehreren Orten der Welt gleichzeitig und unabhängig voneinander entstanden ist.Kein Wunder also, dass die Karten auch heute noch die Menschen auf der ganzen Welt faszinieren. Ihr Geheimnis werden sie wohl nie ganz preisgeben, aber das macht ihren Reiz und ihre Anziehungskraft aus!
Historisch ohne Zweifel belegt ist bisher nur, dass das Tarotspiel auf das klassische italienische "Tarrochi" zurückgeht. Dieses Kartenspiel wiederum findet seinen Ursprung in einem Set von Karten, das etwa Mitte des 15. Jahrhunderts - als die Spielkarten in Europa populär wurden - von dem Künstler Bonifacio Bempo für eine Familie aus Mailand hergestellt wurde. Diese Karten sind als die " Visconti - Sforza - Karten " in die Geschichte eingegangen.
Im Mittelalter wurden die Karten als " Teufelswerk " bzw. als die " 78 Sprossen der Leiter,die in die Hölle hinabführt, " bezeichnet und ihr Gebrauch von Seiten der Kirche verboten.Es sind etliche öffentliche Verbrennungen von Kartenspielen überliefert.
Auch das Wort " Tarot " stellt die Wissenschaftler immer noch vor ein Rätsel. Einige Sprachforscher nehmen an, dass die Karten aus der Nähe der italienischen Stadt Parma kommen und den Namen des Flusses Taro tragen, der durch die Stadt fließt. Doch das Wort lässt auch Verbindungen mit Ägypten zu: " Tor " bedeutet Weg und " Ro " heißt König. Demnach wäre Tarot also ein Königsweg - vielleicht zur Weisheit oder zur göttlichen Einsicht?
Tarot könnte sich aber auch von " Tora " dem göttlichen Gesetz, ableiten oder man versteht das Wort als ein Anagramm des lateinischen Wortes " Rota " , was " Rad " bedeutet.Ein moderner Tarotexperte hat aus vier ausgesprochenen Buchstaben des Wortes " Taro " kombiniert : ROTA TARO ORAT TORA ATOR , was übersetzt " Das Rad des Tarot verkündet das Gesetz der Einweihung " .
Man sieht wie geheimnisvoll und faszinierend der Schatz der 78 Karten ist.Jede einzelne Karte ist die Quintessenz des seelischen Lebens und Erlebens der gesamten Menschheit. Das Tarot besitzt seine Gültigkeit über alle geografischen , kulturellen und religiösen Grenzen hinweg. Es ist universell. Gehen sie mit diesem einzigartigen Erbe der Menschheit verantwortlich und behutsam um !
Wie werden die Karten befragt?
Ihr Tarot-Set sollten Sie in einem einfarbigen Stofftuch aufbewahren. Das sieht nicht nur dekorativ aus, sondern hilft auch, die positive Energie in den Karten zu bündeln.Formulieren sie ihre Frage mit Sorgfalt. Je präziser dei Fragestellung, desto passender wird die Antwort. Geschlossene Fragen, auf die man mit " JA " oder " NEIN " antworten kann, eignen sich nicht für das Tarot. Statt also zu fragen:"Soll ich mich von meinem Partner trennen?" ;sollten sie besser formulieren : " Welche Beteutung hat mein Partner momentan noch für mein Leben ?" oder " Was blockiert mich bei meinem Vorsatz, mich von meinem Partner zu trennen?"
Wenn sie ihre Frage formuliert haben, mischen sie die Karten so lange mit der ihnen vertrauten Technik, bis Sie das Gefühl haben, " jetzt ist es fertig " . Breiten Sie die Karten fächerförmig und verdeckt vor sich aus. Ziehen sie mit der LINKEN HAND so viele Karten, wie Sie für die von Ihnen gewählte Legetechnik brauchen, und legen Sie sie vor sich hin. Lassen Sie sich beim Ziehen der Karte nur von Ihrem Gefühl leiten. Sticht Ihnen vielleicht eine Karte besonders ins Auge, weil Sie etwas schräg liegt? Drehen SIe die gewählte Karte dann um betrachten Sie sie in Ruhe.Sie können auch einige Minuten über der Karte meditieren . Hören Sie in sich hinein . Was fällt Ihnen spontan zu den Bildern und Symbolen ein ? Was geht Ihnen durch den Kopf ? Bringen Sie Ihre Gedanken mit der gestellten Frage in Verbindung . Welche Antwort bietet Ihnen die Karte an ? Gerade am Anfang ist es sinnvoll, Ihre spontanen Eingebungen zu notieren. Sie legen damit den Grundstein für Ihr persönliches Tarot - Tagebuch , das ein unverzichtbarer Begleiter für Ihr Leben werden kann.
Vielleicht stellen Sie bald fest, dass Sie das Bedürfnis haben , über die Karten und die damit verbundenen Gedanken zu reden. Tarot darf als eine Kommunikative Methode verstanden werden, die sich durchaus für gemütliche Abende mit einer Freundin oder guten Bekannten eignet. Sie werden erstaunt sein, was Sie alles übereinander erfahren, wenn jeder von Ihnen eine Karte auf die Frage " Was bedeute ich dir " oder " Was bedeutest du mir " zieht.Probieren Sie es aus , auch wenn Sie sich schon viele Jahre kennen!
Lesen Sie die Bedeutung der gezogenen Karten erst dann in dem Begleitbuch nach, wenn Sie Ihre eigenen Gedanken zu Ende geführt haben. Und auch nur dann, wenn Sie wirklich das Bedürfnis danach haben.

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